Unitymedia Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

Diskutiere Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende im Allgemein Forum im Bereich Rund um Internet; Ich glaube, dass diese Frage auch bedeutet hat: "Warum werden die IPv4-only-Kunden wie z.B Buissiness-Verträge nicht auf echten DualStack...
  • Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende Beitrag #51
Kann mal einer erklären, warum UM dieses reudige DS Lite einsetzt und nicht vollwertiges DS?
Warum wohl?
Weil IPv4-Adressen weltweit ausgehen, somit ein sparsames Gut sind und Unitymedia nicht genügend davon hat, um allen Kunden eine IPv4-Adresse zukommen zu lassen.
Ich glaube, dass diese Frage auch bedeutet hat: "Warum werden die IPv4-only-Kunden wie z.B Buissiness-Verträge nicht auf echten DualStack umgestellt?"

Ich weiß nicht, was für Hardware UnityMedia hat, aber ich kann mir vorstellen, dass die sich erst gar keine DualStack-Fähige Hardware gekauft haben:

Die IPv4-Kunden werden über alte IPv4-only-Router geroutet, die bereits vor 2012 gekauft worden sind, während die DS-Lite-Kunden über neue IPv6-only-Router geroutet werden. Da IPv4 irgendwann sowieso ausstirbt, hat man sich die billigeren IPv6-only-Router anstatt der teureren DualStack-Router gekauft.

Wenn es stimmt, dass die Horizon-Box tatsächlich zwei globale IPv4-Adressen benötigt, dann ist das aber schon sehr unverständlich...
 
  • Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende Beitrag #52
Ich weiß nicht, was für Hardware UnityMedia hat, aber ich kann mir vorstellen, dass die sich erst gar keine DualStack-Fähige Hardware gekauft haben
Zumindest in BaWü wurde DualStack eingesetzt. Bei einer Vertragsumstellung vor 1 Jahr wegen der komischen Preiserhöhung erhielt ich für meine Mutter im Privat-Tarif noch eine Umstellung auf IPv6/DS. Und bitte glaubt mir: Es ist NICHT DS-Lite.

Das Problem beim Business ist was anderes:
In den Privat-Tarifen wird IPv6/DS nur über variable IPv6-Adressen dargestellt.
Im Business ist die logische Fortsetzung, fixe IPv6-Adressen zu bekommen. Dazu muss man aber etwas Arbeitszeit investieren, die UM nicht zur Verfügung stellt.
Dann lassen sie es lieber ganz ....
 
  • Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende Beitrag #53
Kann mal einer erklären, warum UM dieses reudige DS Lite einsetzt und nicht vollwertiges DS?
Warum wohl?
Weil IPv4-Adressen weltweit ausgehen, somit ein sparsames Gut sind und Unitymedia nicht genügend davon hat, um allen Kunden eine IPv4-Adresse zukommen zu lassen.
Frage nicht gelesen oder nicht verstanden?

Warum wird kein vollwertiges DS angeboten sondern nur die Lite Version? Das IP 4 Adressen knapp sind, ist mir bekannt
 
  • Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende Beitrag #54
Warum wird kein vollwertiges DS angeboten sondern nur die Lite Version? Das IP 4 Adressen knapp sind, ist mir bekannt
Vollwertiges DS = IPv4 + IPv6.

Man spart durch vollwertigen DualStack also keine einzige IPv4-Adresse ein, sondern man braucht genau so wie bei einem IPv4-only-Anschluss exakt eine IPv4-Adresse pro Anschluss.

Das Problem von UM und anderer Provider ist aber, dass die nicht genügend IPv4-Adressen haben, um jedem User eine eigene IPv4-Adresse zuzuordnen.

Folglich können die User weder IPv4-only noch vollwertigen DualStack bekommen.

Bei anderen Providern mit DS-Lite gibt es vollwertigen DualStack gegen Aufpreis...

Dadurch, das Buissiness-Kunden aber nur IPv4 bekommen, verschlimmert UM die Lage künstlich...
 
  • Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende Beitrag #55
Ok Danke für die Erklärung. Das wollte ich ja wissen, wo die genauen Unterschiede sind. Ich denke, in Zukunft wird sich das alles ändern, wenn nach und nach auf IPV6 umgestellt wird und man dadurch weniger IPv4 Adressen benötigt.
 
  • Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende Beitrag #56
Ok Danke für die Erklärung. Das wollte ich ja wissen, wo die genauen Unterschiede sind. Ich denke, in Zukunft wird sich das alles ändern, wenn nach und nach auf IPV6 umgestellt wird und man dadurch weniger IPv4 Adressen benötigt.
Da die IPs innerhalb des jeweiligen Providers bleiben und insbesondere bei UM viele auch bei Upgrades erfolgreich um ihr IPv4 kämpfen, wird es hier eher durch die Preiserhöhungen zu freien IPv4 kommen, weil die Kunden davonlaufen.
Ich habe das schon vor Jahren erfolgreich gemacht.
Freiwillig wird aktuell kaum einer aktiv auf IPv6/DS-Lite umsteigen wollen. Es sei denn, er braucht es als Entwicklungsumgebung.
 
  • Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende Beitrag #57
... Bei anderen Providern mit DS-Lite gibt es vollwertigen DualStack gegen Aufpreis...
Nur mal so aus Interesse, weißt du da konkret den einen oder anderen Provider, der das so macht?
Soweit ich weiß, bietet zumindest die Telekom bei neuen Anschlüssen standardmäßig Dual Stack (ohne Aufpreis) an.
Dadurch, das Buissiness-Kunden aber nur IPv4 bekommen, verschlimmert UM die Lage künstlich...
Sehe ich auch so und verstehe auch nicht, warum man die nicht z.B. auch erst mal standardmäßig auf DS-Lite schaltet und dann auf Nachfrage ein Umschalten anbietet. Oder man könnte evtl. auch bei Vertragsabschluss eine Auswahlmöglichkeit geben (wobei das viele wahrscheinlich auch überfordern würde), so in der Art:
Möchten Sie
a) IPv4 only
b) DS-Lite
c) egal/Standardlösung
Auf die Art könnte man einige IPv4-Adressen "gewinnen", die man dann wiederum besonderen Härtefällen zukommen lassen könnte, z.B. Privatkunden, die aber unbedingt aufgrund bestimmter Funktionaliäten IPv4 haben wollen (so wie ich in der Anfangszeit meines Vertrages! :wand: )
... Freiwillig wird aktuell kaum einer aktiv auf IPv6/DS-Lite umsteigen wollen. Es sei denn, er braucht es als Entwicklungsumgebung.
Ach, das sehe ich nicht mal so kritisch. Ich denke, die meisten wollen nur ein bisschen Surfen, Filmchen schauen und so, die merken gar nicht, dass sie "nur" DS-Lite haben.
Deshalb denke ich auch, könnte man z.B. Altkunden, die man auf DS-Lite umstellen könnte, ohne die Hardware wechseln zu müssen, anschreiben und ihnen mitteilen, dass sie auf DS-Lite umgestellt werden, wenn sie nicht ausdrücklich widersprechen.
So würden sicher auch noch mal viele IPv4-Adressen frei, ohne, dass jemand wirklich gezwungen würde!
 
  • Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende Beitrag #58
Ach, das sehe ich nicht mal so kritisch. Ich denke, die meisten wollen nur ein bisschen Surfen, Filmchen schauen und so, die merken gar nicht, dass sie "nur" DS-Lite haben.
Deshalb denke ich auch, könnte man z.B. Altkunden, die man auf DS-Lite umstellen könnte, ohne die Hardware wechseln zu müssen, anschreiben und ihnen mitteilen, dass sie auf DS-Lite umgestellt werden, wenn sie nicht ausdrücklich widersprechen.
So würden sicher auch noch mal viele IPv4-Adressen frei, ohne, dass jemand wirklich gezwungen würde!

Stimmt, ich wäre dabei: Seit Vertragsumstellung letzten Sommer von 2play 10/1 (20 €) auf 25/1 (22 €) habe ich IPv4-only statt DS-Lite. Ich sehe für mich außer der größeren Downloadrate keinen Unterschied. Ich habe die Umstellung auf IPv4-only nicht verlangt.
Grüße
Ernst
 
  • Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende Beitrag #59
Nur mal so aus Interesse, weißt du da konkret den einen oder anderen Provider, der das so macht?
Ja.

Bei M-Net hat man DS-Lite eingeführt - weil es eben nicht mehr genügend IPv4-Adressen gab.

Die Kunden haben gejammert und wollten IPv4 haben...

Daraufhin hat man dort IPv4 angeboten - für ca. 5 Euro extra im Monat.
Soweit ich weiß, bietet zumindest die Telekom bei neuen Anschlüssen standardmäßig Dual Stack (ohne Aufpreis) an.
Die Telekom hat ja auch noch genügend IPv4-Adressen. Noch.
Sehe ich auch so und verstehe auch nicht, warum man die nicht z.B. auch erst mal standardmäßig auf DS-Lite schaltet und dann auf Nachfrage ein Umschalten anbietet.
Das würde nicht funktionieren.

Viele - wenn nicht gar die meisten Geschäftskunden benötigen allerdings IPv4, da sie von einem IPv4-Anschluss aus erreicht werden können müssen.
Ach, das sehe ich nicht mal so kritisch. Ich denke, die meisten wollen nur ein bisschen Surfen, Filmchen schauen und so, die merken gar nicht, dass sie "nur" DS-Lite haben.
Nun ja:

Was die Konnektivität zu Webservern angeht, ist DS-Lite sogar besser als IPv4-only:

Schließlich kann man mit DS-Lite sowohl IPv4- als auch IPv6-only-Webserver ansurfen. Mit einem IPv4-only-Anschluss kann man hingegen keine IPv6-only-Webseiten erreichen.

Die Anzahl der IPv6-only-Webseiten ist zwar zur Zeit noch recht gering, nimmt jedoch in den nächsten Jahren sicherlich zu.
 
  • Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende Beitrag #60
Die Anzahl der IPv6-only-Webseiten ist zwar zur Zeit noch recht gering, nimmt jedoch in den nächsten Jahren sicherlich zu.
Kann mir bitte mal jemand nur EINE Firmenwebsite nennen, bei denen das so ist.
 
  • Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende Beitrag #61
Die Anzahl der IPv6-only-Webseiten ist zwar zur Zeit noch recht gering, nimmt jedoch in den nächsten Jahren sicherlich zu.
Kann mir bitte mal jemand nur EINE Firmenwebsite nennen, bei denen das so ist.

"only" Seiten wird es wirklich wenige geben - es kostet kaum weniger, wenn man seine IPv4 Erreichbarkeit abschaltet, aber man verliert definitiv Reichweite.

Aber eine "sowohl-als-auch" Strategie fahren schon einige Firmen.

Und als Unitymedia-Privat-Kunde sollte man schon versuchen, das IPv4 Forwarding durch Unitymedia zu umgehen. Kostet teilweise doch etwas Zeit...

Aber z. B. gerade DIESES Forum ist über IPv6 anscheinend nicht erreichbar :kratz:
 
  • Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende Beitrag #62
Da ich selbst im IT-Bereich tätig bin kann ich sagen, dass es durch die steigende Verbreitung von Dualstack und DS-Lite immer häufiger gewünscht ist, Webseiten über beide Protokolle erreichbar zu machen - auch wenn DS-Lite Nutzer auch IPv4-Seiten abrufen können. Der Grund ist ganz einfach der, dass man Zugriffs-Statistiken führt (u.A. awstats) und gerne wissen möchte, wie viele unterschiedliche Besucher man hat und wo diese herkommen. Wenn der Zugriff von einem AFTR-Gateway kommt, verdirbt das die Statistik. Dann sind sehr viele Unitymedia-User ein und der selbe.
 
  • Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende Beitrag #63
Aber z. B. gerade DIESES Forum ist über IPv6 anscheinend nicht erreichbar :kratz:
unitymedia.de auch nicht :brüll:

Ich rechne in den nächsten JAHREN damit, dass die meisten Webseiten AUCH über IPv6 erreichbar sind.
Irgendeine neue Firma, die zudem noch ihren Webauftritt auf den eigenen Servern realisiert, wird evtl. auf IPv6 gehen müssen.

Aktuell ist es bei UM besser, nicht über die AFTR-Gateways gehen zu müssen.

Ich habe schon ein paar Jahre Erfahrungen mit dem Laden.
Wenn die anfangen wollen aktive Verträge umzustellen, werden sie das ohne Ankündigung machen.
Die, die sich x Monate danach beschweren, werden zurückgestellt.
 
  • Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende Beitrag #64
Re: AW: Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

<t>Naja, alle können die nicht einfach umstellen. Zumindest die mit Cisco-Modem oder Horrorbox V1 können kein IPv6, bzw DS-Lite.</t>
 
  • Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende Beitrag #65
Die Cisco-Modems können auch IPv6. Die müssen das ja nicht "verstehen", sondern nur durchleiten. Die könnten wahrscheinlich auch ein imaginäres "IPv8" unterstützen - weil IP sie gar nicht interessiert.
 
  • Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende Beitrag #66
Die Anzahl der IPv6-only-Webseiten ist zwar zur Zeit noch recht gering, nimmt jedoch in den nächsten Jahren sicherlich zu.
Kann mir bitte mal jemand nur EINE Firmenwebsite nennen, bei denen das so ist.
Da es noch zu viele Anschlüsse gibt, die IPv4-only sind, wird jeder auf Biegen und Brechen versuchen, natives IPv4 für seinen Webserver zu bekommen (also echtes DualStack). Das ist dasselbe wie hier, wo jeder natives IPv4 für sich zu Hause haben und DS-Lite um jeden Preis vermeiden will.

Wenn ich den User auf Heise.de richtig verstanden habe, war es bei ihm eine Webseite, die nur von Mitarbeitern seines Unternehmens aufgerufen wird: Aufgrund der Knappheit von IPv4-Adressen musste er den Server IPv6-only machen.

Für die Mitarbeiter dieses Unternehmens, die auf diesen Server zugreifen müssen, ist IPv4-only auf jeden Fall schlechter als DS-Lite, falls es ihnen nicht gelingt, einen Tunnel (z.B. über Teredo) aufzumachen. (Bei mir - IPv4-only Anschluss - habe ich IPv6 über Teredo nur unter Linux, nicht jedoch unter Windows zum Laufen gebracht. :confused: )

Öffentliche Webseiten (also welche, die nicht nur für Mitarbeiter eines Unternehmens bestimmt sind), die nur über IPv6 erreichbar sind, sind zur Zeit noch eher selten. Ein Beispiel wäre folgendes Online-Spiel: http://loopsofzen.co.uk Bei einem IPv4-only-Anschluss meldet der Webbrowser schlichtweg: "Seite nicht gefunden!"
Die Cisco-Modems können auch IPv6. Die müssen das ja nicht "verstehen", sondern nur durchleiten. Die könnten wahrscheinlich auch ein imaginäres "IPv8" unterstützen - weil IP sie gar nicht interessiert.
Jein.

Möglicherweise können DOCSIS-Modems Ethernet-Frames einfach durchleiten und so auch unbekannte Protokolle weiterleiten.

Ein DOCSIS 2.0-Modem schickt jedoch von sich aus in der Verbindungsphase mehrere IPv4-Pakete ab und muss dann per IPv4 konfiguriert werden. Wenn die Gegenstelle kein IPv4 spricht, kann sich das Modem nicht mit dem Provider verbinden.

Echter DualStack-Betrieb wäre dann mit einem DOCSIS 2.0-Modem zwar möglich, IPv6-only (also DS-Lite) aber nicht!
 
  • Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende Beitrag #67
Jein.

Möglicherweise können DOCSIS-Modems Ethernet-Frames einfach durchleiten und so auch unbekannte Protokolle weiterleiten.

Einschränkungen gibt es schon. In der Vermittlungsschicht (MAC-Ebene) eines Datenpaketes gibt es ein Byte, in dem numerisch gekennzeichnet wird, was für ein Protokoll auf dem Layer 3 des Datenpaketes folgt. Alle Medien, ob Ethernet, DOCSIS, Token Ring u.A. haben ihre festgelegten Nummern für darauf folgende Protokolle, die nicht in jedem Fall gleich sind. Hat dieses Byte den Wert für IPv4, folgt ein IPv4-Header etc. Auf dem Layer 3 folgt wiederum eine Protokollnummer für TCP, UDP oder irgend etwas, was man in [windows/system32/drivers]/etc/protocols auf einem Rechner nachlesen kann. Im Falle von TCP und UDP gibt es dann auf dem nächsten Layer wiederum den Port [80=http etc., -> /etc/services]

So wird auf jeder Netzwerkschicht verraten, was auf der nächsten Schicht zu erwarten ist.

DOCSIS kennt da AFAIK nur IPv4 und IPv6. Man könnte die Datenpakete zwar mit einer aus der Luft gegriffenen Kennung versehen, aber damit muss die Hardware im Netzwerksegment auch etwas anzufangen wissen.
 
  • Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende Beitrag #68
Bei den Cisco 3208/3212 steht im Technikal manual ausdrücklich drinn, dass sie IPv6 unterstützen.
Die Initialisierung wird IMHO via lokales Netz gemacht. In BaWü war das zumindest früher ein 172er, sonst ien 10er Netz.
Dafür braucht man also keine IP-Resourcen verbraten.

ich habe übrigens mal spasseshalber einige Große Internetanbieter angeschaut:
Telekom, UM und Vodafone haben nur IPv4. 1und1 hat auch IPv6
Ist das nun lustig? :heul:
 
  • Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende Beitrag #69
Die Protokolle sind alle standardisiert. EuroDocsis als solches und die jeweiligigen IP-Protokolle nutzt auch jeder andere Anbieter am Markt.
Du brauchst dir nur mal die IDs bei der IETF durchzulesen, wo Leute Vorschläge für neue Standards bei Protokollen machen können:

Du findest dort so einige Vorschläge, bei denen Provider "ihre" Protokolle, die sie in ihren Netzwerken einsetzen, als internationale Standards durchdrücken wollen.

Soo standardisiert, wie du dir das vorstellst, ist das Internet nicht!

Bitte hör auf - nur weil ein paar Provider irgendwelche Standarts etablieren möchten ist das noch lange nicht bei jedem Provider der Fall. Ausserdem basieren diese "Standarts" sowieso auf bekannten Protokollen. Wenn du das jetzt wieder irgendwie nicht akzeptierst bringe bitte ein paar Beispiele - nur, dass man dir dann auch mal das Gegenteil zeigen kann...
Du kannst im (Euro)Docsis Bereich ein solches Szenario nicht aufziehen, da die MAC-Adresse das wichtigste Merkmal an einem Kabelmodem ist.
Man benötigt weniger als fünf Minuten, um diese Änderung durchzuziehen:

Der Provider muss nur in Word (oder welches Textverarbeitungsprogramm auch immer man verwendet) in seine Schnittstellenbeschreibung reinschreiben, dass er nicht 100% den DOCSIS-Standard verwendet, sondern dass die MAC-Adresse im Modem vom Kunden eingestellt werden muss.

Fertig.

Wenn es keine Modems mit einstellbarer MAC-Adresse zu kaufen gibt, ist es das (laut Gesetz) Problem des Kunden, nicht des Providers! Der Provider wird den Kunden natürlich das Angebot machen, dass dieser ein TC7200 zur Miete haben "kann, wenn er will"...

Nur weil du dir das so leicht vorstellst ist es noch lange nicht so durchzuführen. Was genau passiert denn, wenn dein Provider sein Word-Dokument öffnet und die Schnittstellenbeschreibung ändert? Er macht eine falsche Angabe - nicht mehr und nicht weniger.
Ausserdem ist es technisch nicht möglich (wie im oberen Absatz erklärt)
Ich arbeite als Softwarentwickler in der Automobilindustrie und habe täglich mit Geräten zu tun, bei denen exakt das, was ich hier beschreibe, gemacht wird.

Wieso das technisch nicht möglich sein soll, kann ich mir von meiner Berufserfahrung her nicht erklären.

Ich kenne den Produktionsprozess derartiger Geräte ziemlich genau. In vielen Fällen werden die Geräte so hergestellt, dass solche nur einmal-beschreibbaren Daten (bei einem Modem wären das die MAC-Adresse und der Crypto-Key) erst nachträglich in das Gerät geschrieben werden - telweise während der Endkontrolle und bei Ersatzteilen sogar erst in der Autowerkstatt. Es spricht aus technischer Sicht absolut nichts dagegen, wenn dieser Schritt erst durch den Kunden zuhause durchgeführt wird.

Solche Daten werden dabei manchmal im Program-Flash abgelegt, wo es sehr einfach ist, Daten einmalig reinzuschreiben aber es kaum möglich ist, die einmal geschriebenen Daten zu ändern, ohne gleich die gesamte Firmware neu zu schreiben.

Nochmal für dich:

Du gibst dem Kunden also eine MAC-Adresse und das passende Zertifikat an die Hand? Ist doch super, morgen gibt es auf einmal vier Kabelmodems mit der gleichen MAC-Adresse und dem gleichen Krypto-Zertifikat in deinem Netzwerk. Welche drei Kabelmodems schaltest du jetzt ab? Oder schaltest du alle vier ab? Genau das willst du nämlich nicht - dass irgendwer auch nur einen Finger an ein Zertifikat legen kann. Der Hersteller garantiert mit dem Zertifikat, dass das Modem genau DIESES EINE Modem ist - und nicht dreissig Modems auf denen man das Zertifikat installiert hat. (Oder eins, das du in der Bucht günstig geschossen hast und nun nutzt um im Netz des Providers zu "experimentieren").
Das wäre natürlich für die Hersteller nicht schlecht - aber ich glaube kaum ein Verbraucher würde das einfach so hinnehmen
Wenn es in deiner Stadt in etwa so aussieht:
  • Kabelprovider bietet für 19,99 Euro 20 MBit/s, gibt die MAC-Adresse vor, verlangt 6 Euro/Monat für gemietete Fritz!Box oder 1 Euro/Monat für TC7200
  • DSL mit 0,768 MBit/s (in kleineren Städten ist das manchmal immer noch das Maximum!) für 29,90 Euro, dafür "Standardhardware" einsetzbar
  • Die ersten Modems bzw. Kabelrouter mit einmal einstellbarer MAC-Adresse sind auf dem Markt, Preis um die 300,00 Euro
  • Kabelrouter mit mehrfach einstellbarer MAC-Adresse werden noch von keinem Hersteller gebaut
... was bleibt den Kunden dann übrig, als das "einfach so hinzunehmen"?

Wenn du dich beim Kabelprovider beschwerst, wird der dir sagen: "Dann gehen Sie halt zum DSL-Provider!"

Beschwerst du dich beim Hersteller der Modems mit nur einmal einstellbarer MAC, dann sagt der dir: "Keiner zwingt Sie, sich ein Gerät von uns zu kaufen!"

PS.:

Ich habe noch einen Altvertrag mit 2 MBit/s (laut Vertrag, bin aber offenbar von UM auf 10 MBit/s hochgesetzt worden) und IPv4-only. Auch meine Hardware ist noch IPv4-only. In den nächsten Jahren wird es immer mehr IPv6-only-Server geben und Experten glauben, dass es in 10 Jahren gar keine IPv4-Server mehr geben wird. Das bedeutet, dass auch wir Altkunden irgendwann auf IPv6 umgestellt werden müssen.

Selbstverständlich habe ich bereits überlegt, ob ich dabei eigene Hardware kaufe, oder ein TC7200 von UnityMedia nehme. Ich gehe davon aus, dass das TC7200 (oder ein vergleichbares Modell) nach Ende des Routerzwangs etwa 1 Euro/Monat extra kosten wird. Einen neuen Kabelrouter bekomme ich für etwa 120 Euro. Das bedeutet, dass ich billiger wegkomme, wenn ich einen Router für 1 Euro/Monat miete, sofern dieser Router weniger als 10 Jahre in Betrieb ist...


Ich weiß nicht wie ich das noch erklären soll: Es wird keine MAC-Einstellungen oder Zertifizierungen beim Kunden vorgenommen werden. Egal, wie sehr du dich auf die Idee versteifst und dich hineinsteigerst. Lies dir bitte folgende Spezifikation durch, vielleicht verstehst du ja dann warum deine Idee nicht funktionieren wird..


http://www.cable-europe.eu/wp-content/uploads/bsk-pdf-manager/9_CM-SP-BPI+-C01-081104.PDF
 
  • Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende Beitrag #70
Was genau passiert denn, wenn dein Provider sein Word-Dokument öffnet und die Schnittstellenbeschreibung ändert? Er macht eine falsche Angabe - nicht mehr und nicht weniger.
...
Lies dir bitte folgende Spezifikation durch, vielleicht verstehst du ja dann warum deine Idee nicht funktionieren wird...
Falsch.

In dem Moment, wenn er eine Beschreibung vorlegt, die der DOCSIS widerspricht, ist seine Beschreibung per Gesetz der offiziell gültige Standard, an den sich alle Hersteller halten müssen, während die DOCSIS-Spezifikation nur eine PDF-Datei ist, die keinerlei Gültigkeit hat!

Dies ist in §5 FTEG so geregelt!

Bei der DOCSIS-Spezifikation handelt es sich rechtlich gesehen nur um einen firmeninternen (!) Standard, der außerhalb der Firma "Cable Television Laboratories" keinerlei offizielle Gültigkeit hat.

Kein Kabelprovider und kein Modemhersteller sind gezwungen, sich an diesen Standard zu halten.

Und das deutsche Gesetz sieht nun mal vor, dass der Provider zu bestimmen hat, an welchen Standard man sich zu halten hat.

Und wenn der bestimmt, dass die MAC-Adresse vom Provider vorgegeben wird, dann ist das nach aktueller Rechtslage (ab August 2016) der offiziell gültige Standard.
Nochmal für dich:

Du gibst dem Kunden also eine MAC-Adresse und das passende Zertifikat an die Hand?
Korrekt, so könnte es der Provider machen!

Er schreibt in seiner Schnittstellenbeschreibung noch dazu, dass er anstatt "DOCSIS 3.1" die Norm "UM-2017" verwendet (die 1:1 identisch mit "DOCSIS 3.1" ist, mit der Ausnahme, dass die MAC-Adresse vom Provider vorgegeben wird).

Wie gesagt: Rechtlich wäre das dann bindend!
Ist doch super, morgen gibt es auf einmal vier Kabelmodems mit der gleichen MAC-Adresse und dem gleichen Krypto-Zertifikat in deinem Netzwerk.
Mein Arbeitgeber hat sich 20 Netzwerkkarten aus Fernost gekauft: Alle 20 hatten dieselbe MAC-Adresse.

Sobald erst einmal chinesiche Kabelmodems auf dem Markt sind, werden Modems mit gleicher MAC-Adresse so oder so keine Seltenheit sein.

Laut FTEG wäre das dann aber ein Problem des Kabelproviders, nicht des Kunden: Er wäre dazu verpflichtet, die Modems mit gleicher MAC-Adresse am selben Netz zum Laufen zu bringen. Das geht aber meines Wissens nicht.

Bei einer einstellbaren MAC-Adresse, die der Provider vorgibt, wäre dies kein Problem: Schließlich hat jeder Kunde eine eindeutige MAC-Adresse vom Provider verpasst bekommen.

Ich habe mir das von dir verlinkte PDF angeschaut: Technisch spricht nichts dagegen, MAC-Adresse und X.509-Zertifikat erst beim Kunden in das Modem hineinzuschreiben. Dass ein derartiges Modem dann eben nicht mehr der "DOCSIS 3.1"- sondern der "UM-2017"-Spezifikation entsprechen würde, ist nur Formsache.

Vorteil für den Kabelprovider: Er muss an seinem jetzigen Provisionierungsmodell nichts ändern.

Nachteil für den Kunden: Er muss warten, bis der erste Modemhersteller ein Modem mit einstellbarer MAC-Adresse und/oder Zertifikat auf den Markt bringt.

Und ja: Falls es so weit kommen sollte (ich habe nie behauptet, dass es tatsächlich so gemacht werden wird), werden früher oder später die ersten Modems mit einstellbarer MAC-Adresse auf dem Markt sein. Da bin ich sicher!
 
  • Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende Beitrag #71
In dem Moment, wenn er eine Beschreibung vorlegt, die der DOCSIS widerspricht, ist seine Beschreibung per Gesetz der offiziell gültige Standard, an den sich alle Hersteller halten müssen, während die DOCSIS-Spezifikation nur eine PDF-Datei ist, die keinerlei Gültigkeit hat!
Der Provider kann keine Standards definieren, sondern nur sog. Schnittstellen.
Mein Arbeitgeber hat sich 20 Netzwerkkarten aus Fernost gekauft: Alle 20 hatten dieselbe MAC-Adresse.
Technisch kein Problem 19 von 20 Geräte abzustellen. Ansonsten einfach alle 20 abstellen. Die Kündigung wegen Verstoß gegen die (noch zu ändernden) AGBs gibt es gleichzeitig mit der Strafanzeige wegen Leistungserschleichung.
Laut FTEG wäre das dann aber ein Problem des Kabelproviders, nicht des Kunden: Er wäre dazu verpflichtet, die Modems mit gleicher MAC-Adresse am selben Netz zum Laufen zu bringen. Das geht aber meines Wissens nicht.
Schnittstellendefinition: "(...) nur eine MAC-Adresse gleichzeitig anschließbar (...)" -> Problem gelöst. Außerdem, siehe oben.
Dass ein derartiges Modem dann eben nicht mehr der "DOCSIS 3.1"- sondern der "UM-2017"-Spezifikation entsprechen würde, ist nur Formsache.

Vorteil für den Kabelprovider: Er muss an seinem jetzigen Provisionierungsmodell nichts ändern.
Nachteil für den Provider: BMWi bedient sich § 4 II FTEG und der Provider kann seine "Schnittstellendefinition" auf den Müll hauen und fängt mit der Implementierung von vorne an. Da dies eine Weile dauern wird -> § 17 FTEG.

Sprich: So einseitig wie du das alles beschreibst, ist es nicht. Und ja, das BMWi "kann" ist hier eine Annahme. Diese triffst du aber auch zur genüge.
 
  • Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende Beitrag #72
Technisch kein Problem 19 von 20 Geräte abzustellen.
Du hast das Szenario nicht verstanden:

Herr Müller, Herr Maier und Herr Schmidt haben alle drei den neuen 5-Play-Vertrag von DabelKeutschland (Name frei erfunden). Herr Müller hat diesen Vertrag seit September 2016 und kauft sich das qualitativ hochwertige Kabelmodem "Czwk-Gursky 7200" eines osteuropäischen Herstellers für 9,99 Euro.

Das Modem hat dieselbe MAC-Adresse wie die "AVM FritzBox", die sich her Maier bestellt hat, und wie das "Wu-Wang EVW3226", die an Herrn Schmidt geliefert wird.

Herr Maier und Herr Schmidt wohnen im selben Haus wie Herr Müller, schließen den Vertrag aber erst im Dezember 2016 ab. Sobald das zweite Modem ans Netzwerk angeschlossen ist, funktionert bei den dreien nichts mehr...
Schnittstellendefinition: "(...) nur eine MAC-Adresse gleichzeitig anschließbar (...)" -> Problem gelöst. Außerdem, siehe oben.
Was, wenn in Russland eine Organisation existiert, die "individuelle" MAC-Adressen vergibt und in China auch?

Dann gibt es jede MAC-Adresse auf der Welt im dümmsten Fall drei mal. Und da die IEEE nur eine Privatorganisation ohne staatliche Anerkennung ist, sind auch alle drei Vergabestellen vor dem Gesetz "gleichwertig"...

Spätestens, wenn zwei Modems unterschiedlicher Hersteller mit gleicher MAC-Adresse Probleme verursacht haben, wird das Bundesamt vom Provider wissen wollen, ob denn das "nur eine MAC-Adresse gleichzeitig" technisch überhaupt umsetzbar ist - unter der Voraussetzung, dass die Hersteller ihre MAC-Adressen von zwei unterschiedlichen Organisationen beziehen.

Spätestens dann wird gar nichts anderes übrig bleiben, als die MAC-Adresse entweder vom Provider oder von einer Bundesbehörde zuzuweisen.

Und das würde bedeuten: Die MAC-Adresse muss im Nachhinein in das Modem programmiert werden.
Der Provider kann keine Standards definieren, sondern nur sog. Schnittstellen.
Jeder dahergelaufene Hansel kann einen Standard definieren, der exakt die gleiche rechtliche Gültigkeit wie "DOCSIS 3.1" hat:

Der DOCSIS 3.1-"Standard" ist nichts anderes, als eine von einer Privatfirma herausgegebene Beschreibung. Auch UnityMedia ist eine Privatfirma und auch die sind in der Lage, so eine Beschreibung herauszugeben.

Der Provider kann vorgeben, dass die ersten 6 Bytes eines Datenpaketes in Richtung Kunde und die zweiten 6 Bytes eines Datenpaketes vom Kunden nicht die "MAC-Adresse", sondern die vom Provider vorgegebene "Kundenkennung" darstellen.

In diesem Fall hat er nur das Datenformat auf der Leitung spezifiziert (also die Schnittstelle), aber dennoch (indirekt) die MAC-Adresse des Modems vorgegeben!
Nachteil für den Provider: BMWi bedient sich § 4 II FTEG und der Provider kann seine "Schnittstellendefinition" auf den Müll hauen...
Wenn du das FTEG vollständig gelesen hättest, würdest du wissen, dass §4 sich nur auf Geräte bezieht, die über (Zitat §2 FTEG) "elektromagnetische Wellen mit Frequenzen von neun Kilohertz bis dreitausend Gigahertz ... kommunizieren ..., die sich ohne künstliche Führung im Raum ausbreiten".

... also ohne Kabel!

Aus genau diesem Grund sind Kabelprovider ja auch so dagegen, dass "Fremdgeräte" zugelassen wurden:

Geräte, die unter den Begriff "Funk" fallen, dürfen erst gar nicht in Betrieb genommen werden, wenn davon auszugehen ist, dass sie Störungen verursachen. Bei Kabelmodems ist die Rechtslage aber nicht eindeutig.
 
  • Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende Beitrag #73
Was wirfst du dir eigentlich so ein?
Vielleicht wäre mal was anderes, das dich hoch- anstatt runterbringt, besser :confused:
Deine ganzen Einwände sind bereits jetzt, mit Routerzwang, technisch möglich.
Es ist ja nur eine Frage des Aufwands. Illegal und ggf. nachverfolgbar ist es allemal.

Für was kauft ihr eigentlich noch 'Netzwerkkarten?
Die letzten Netzwerkkarten haben wir vor 20 Jahren gekauft.
Wir verwendeten damals 3com. Da war auch mal eine doppelte MAC dabei.
Davon ist aber das Netz nicht abgestürzt. Nur die betroffenen Geräte hatten Probleme, die aber selbst damals im Log schnell nachvollziehbar waren.

Wenn das aber tatsächlich ein Problem von UM sein soll, kann ich das einfach nicht nachvollziehen.
Irgendwie liest du Dinge aus dem Gesetz raus, die so weder drinn stehen noch von einem Gericht so gesehen werden.

Kannst du dir vielleicht nicht ein anderes Hobby suchen.
 
  • Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende Beitrag #74
Was wirfst du dir eigentlich so ein?
Nun ja.

Dass sich die Diskussion so entwickelt, wie sie es getan hat, war nicht meine Absicht.

Angefangen hat es mit der Fragestellung, ob und wie Provider den Modemzwang weiterhin durchsetzen könnten und auch wie das Problem mit der Provisionierung gelöst wird.

Da habe ich die Idee mit den MAC-Adressen geäußert, die für den Provider mindestens zwei Vorteile bieten würde. (Nämlich eindeutige MAC-Adressen auch bei chinesischen Modems und keinen Aufwand, wenn sich der User ein neues Modem kauft) Von daher kann ich mir schon vorstellen, dass einer der Kabelprovider diese Idee bereits hatte und auch umsetzen wird.

Viele Leute sind jetzt hellauf begeistert, dass der Routerzwang aufgehoben ist und können es kaum erwarten, das eigene Modem anzuschließen. Ich habe Beiträge von Usern gelesen, die haben vor, ihren Vertrag so zu kündigen, dass sie am 1. August einen neuen Vertrag machen, um sich gleich ein neues Modem kaufen zu können.

Meine Absicht war eigentlich nur, die Leute vor so etwas zu warnen:

Wenn's dumm läuft, haben diejenigen Kunden danach DS-Lite mit UBEE-Router (der ja schlechter sein soll als die TC 7200), während sie jetzt noch IPv4 mit TC 7200 haben...
Für was kauft ihr eigentlich noch Netzwerkkarten?
Nun ja, ich habe nicht gesagt, dass das in den letzten paar Jahren passiert ist.

Für manche Anwendungsfälle ist es aber vorgeschrieben, dass ein Labor-Gerät mit Netzwerkanschluss nicht am Firmennetz hängen darf. Das kommt bei uns recht häufig vor. Da braucht man eine zweite Netzwerkkarte, um das Laborgerät mit dem Laptop zu verbinden, während man mit dem anderen Anschluss am Firmennetz hängt.
 
  • Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende Beitrag #75
Nur mal so zur Info für alle die sich auf ein reines Modem freuen, damit sie dahinter einen router ihrer Wahl anschliessen können:

TP-Link muss WLAN-Firmware sperren
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Funkregulierung-TP-Link-muss-WLAN-Firmware-sperren-3109847.html
 
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Noch keine konkreten Pläne für Routerzwang-Ende

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