Zudem müsste UM erst mal erklären, warum z.B. die Fritzbox 6490, die über UM gemietet wird läuft, die gleiche über Amazon bestellt nicht funktioniert.
Als es um die beiden Fragen ging ...
- wie die Provider das mit der Provisionierung in Zukunft machen wollen
- was die Provider denn machen wollen, wenn billige Fernosthersteller Modems verkaufen, die alle dieselbe MAC-Adresse haben (bei Netzwerkkarten ist das bereits heute der Fall)
... habe ich die Idee geäußert, die Provider könnten einfach definieren, dass die MAC-Adresse des Modems Bestandteil der Zugangsdaten ist, die dem Kunden bei Vertragsabschluss ausgehändigt werden. Dadurch müssen die Provider an ihren internen Abläufen (Modem-Provisionierung) nichts ändern und auch das Problem mit doppelten MAC-Adressen kann nicht auftreten.
Sofern die Modemhersteller in der Lage wären (wohlgemerkt: "wären", nicht: "wenn sie das tun"), Modems mit einstellbarer MAC-Adresse zu bauen, ist dies 100% mit der neuen Gesetzeslage konform. Wenn auch nur ein einziges Modell auf dem Markt ist, bei dem man das tatsächlich machen kann (z.B. ein Laborgerät für 10.000 Euro), dann ist das juristisch absolut wasserdicht.
Wenn du ein gemietetes Modem nimmst, sorgt UnityMedia natürlich dafür, dass das Modem "die korrekten Zugangsdaten eingestellt hat" (= dass dir die MAC-Adresse, die das Modem sowieso schon hat, als "Zugangsdaten" mitgeteilt wird).
Wenn du bei UnityMedia nachfragst, wie man denn die Zugangsdaten bei der FritzBox einstellt, wird dir lapidar gesagt, dass die für Großabnehmer bereits bei AVM korrekt eingestellt werden.
Ob einer der Kabelprovider das wirklich so handhaben wird, weiß ich natürlich nicht. Denkbar wäre es allerdings!