Wäre es nicht möglich die Bestellung an die jeweiligen Zielpersonen direkt zu versenden? Dann dürfte es kein Problem sein da Du sie ja nicht vertreibst.
Da wird Vector nicht mitspielen
Genau, Vector wird einen Teufel tun und dreißig einzelne Pakete an dreißig verschiedene Adressen schnüren.
Ihr müsst bedenken, dass hinter dem Vorgang (steuer-)rechtlich die folgende Kette steht:
Vector ---> steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferung Polen = steuerbarer und steuerpflichtiger innergemeinschaftlicher Erwerb Deutschland ---> Firma Kumpel ---> steuerbare und steuerpflichtige Lieferung 19 % ---> an mich
Das heißt, dass der komplette Vorgang ja auch bei meinem Kumpel ordentlich verbucht wird inkl. Erfassung als innergemeinschaftlicher Erwerb mit der entsprechenden Meldung an das Bundeszentralamt für Steuern. Vector erklärt entsprechend eine innergemeinschaftliche Lieferung beim polnischen Fiskus mit der Identnummer der Firma meines Kumpels.
Mein Kumpel muss dann offiziell eine Rechnung an mich schreiben, damit das in der Finanzbuchhaltung der Firma rund läuft und es keinen Stress bei einer möglichen Betriebsprüfung gibt. Und nein, auch er hat sicherlich keine Lust, 30 Einzelrechnungen in die Welt zu setzen. Von den angesprochenen Gewährleistungsrisiken mal ganz abgesehen. Bei 28 Empfängern klappt es, 2 meinen dann doch, Stress zu machen, wenn das Modem mal abrauchen sollte ;-) Und das sind immer die Experten, die mit Rechtsschutzversicherungen bewaffnet sind und diese dann auch einsetzen.
Ich verstehe, dass jetzt jeder hier ungeduldig wird, weil die Modems laufen. Trotzdem muss alles vernünftig und koordiniert ablaufen. Wir warten jetzt erstmal die Rückmeldung von Vector ab. Von dort sind nämlich auch noch konkretere Rückfragen zur bestellenden Firma gekommen, vermutlich, um die Abweichung von Bestell- zu Lieferadresse zu verplausibilisieren.