aber so einen Hick-Hack den VF wegen des Modems veranstaltet kann ich nicht verstehen.
Ich kann eher den nutzerseitigen Hick-Hack nicht verstehen, der zudem noch in die völlig falsche Richtung geht. IMHO ist nicht VFKD oder die BnetzA das Problem, sondern der Hersteller, der ein äußerst mangelhaftes Interesse daran zeigt, sein Gerät auf dem deutschen Markt zu verkaufen.
Bei der Gelegenheit fällt mir ein, dass ich ja auch schon Erfahrung mit den TC-Vorgänger Thomson habe: Damals hatte ich ein Speedtouch 536i im Einsatz, und es ergab sich über ein Webforum die Möglichkeit, die deutsche Niederlassung von Thomson zu besuchen, damals nach eigenen Angaben Marktführer bei DSL-Geräten in Europa. Da gab es eine Präsentation, was man noch alles auf den deutschen Markt bringen wolle: Neue Geräte, eigener Chipsatz... Gekommen davon ist IIRC nichts. Damals wie heute scheint Thomson/TC kein wirkliches Interesse am deutschen Markt zu haben. Und hätte man es, würde man sich vielleicht einfach den deutschen Marktführer kaufen...
Da hätte ich lieber die Möglichkeit der manuellen Provisionierung über einen Livechat, die sind doch auch 24/7 online ?! Und wo zum Geier gibts einen Use-Case, in dem ich um 3 Uhr nachts mein eigenes Endgerät provisionieren wollen würde ?
Überall, wo sich Arbeiten am Internetzugang zu normalen Büro- oder Tageszeiten verbieten. Vielleicht hast Du ja keine Familie, denn wenn Du eine hättest, wüsstest Du, was für ein Theater es ist, wenn man "nur mal schnell" was am Anschluss machen möchte. Da macht man das besser mitten in der Nacht, wenn es keiner merkt. Außer man ist UM-Kunde, dann geht das wohl nicht.
*EDIT* Am Besten wäre natürlich der Vorschlag von Wechseler im KDG-Forum, ein Aktivierungsportal bei dem man manuell die Seriennummer und CM-MAC ein gibt, anstatt es über einen solch fehlerträchtigen automatisierten Prozess auslesen zu lassen.
Ich finde es gar nicht falsch, dass das Aktivierungsportal eine "Plausibilitätsprüfung" vornimmt, ob mit dem Kundengerät alles in Ordnung ist. Dass dabei manche Schlampigkeit der Hersteller auffällt, die selbst beim Testen etwas zu sparen scheinen (ich erinnere da an das Hitron-Gerät, was bei der Zertifikatsprüfung durchfiel, weil es im EuroDOCSIS-Modus eine DOCSIS-Zertifikatskette vorlegte), würde einem Hersteller helfen, Fehler zu beseitigen. Kunden, die vom Hersteller im Regen stehen gelassen werden, hilft das freilich nicht.