Aus meiner Sicht besteht das einzige Problem bei eigenen Geräten (sei es nun "nur" das Modem, oder aber eine Modem/Router-Kombi) darin, das es dadurch dem Provider extrem leicht gemacht wird, "netzseitige" Probleme erst einmal auf die Hardware des Kunden zu schieben und sich selbst außen vor zu lassen. Es fällt dann bei der Fehlermeldung am Telefon standardmäßig der Satz, dass man zwar einen Techniker vorbeischicken könne, der Kunde diesen Einsatz aber zahlen müsse, wenn die Fehlerursache beim Kundengerät gefunden wird, bzw. vom Techniker keine Störung bis zum Kundengerät gefunden werden kann.
Auch kostet eine Fritzbox 6591 neu ca. 240 €. Teilt man diesen Betrag durch 5 €, was die Komfort-Option monatlich kostet, bei der man dieses Gerät vom Provider gestellt bekommt, kommt man auf 48 Monate (4! Jahre), nach der sich eine gekaufte Fritzbox anfängt zu rechnen. Zu dem Zeitpunkt ist eine gekaufte Fritzbox schon seit 2 Jahren aus der Garantie raus. Bei der Provider-Fritte hat man jedoch über die gesamte Laufzeit eine Funktionsgarantie. Macht die Provider-Fritte nach 30 Monaten mal Probleme, so wird sie genauso getauscht, als hätte man sie erst einen Monat.
Hinzu kommt noch, dass der Provider dir umgehend ein neues Gerät zuschickt, und du nach Erhalt direkt wieder alles so nutzen kannst, als wäre nichts gewesen. Bei einem selbst gekauften Gerät muss man selbst für ein Übergangsgerät sorgen, oder man verzichtet für den Reparaturzeitraum auf Telefon und Internet.
Der einzige Nachteil der Provider-Fritten ist doch nur der, das man kein FW-Update selbstständig durchführen kann. Und wer da absolut nicht drauf verzichten kann, der kann sich auch problemlos bei Vodafone für das Beta-Testprogramm registrieren. Ist man da drin, erhält man von AVM eine gesonderte FW, welche dann auch das Einspielen von Labor-Versionen ermöglicht.
Der zweite Punkt, sein DVB-C Fernsehsignal per Netzwerk streamen zu können ist zwar ein nice-to-have, aber kein must-have - jedenfalls weder für mich, noch für irgendwen anders, den ich bisher darauf angesprochen habe.
Danach hat der mir sowas RAI-65-3 SHS hinter der fritzbox draufgeschraubt. Seit dem sind unkorrigierbahren Fehler selbst nach mehreren Stunden Betrieb unter 1000 und einige Kanäle sogar 0. Desweiteren hat er Werte am Smartphone abgelesen und für sehr gut gewertet. Scheinbar hat das Teil die Fehler gesenkt. Was genau und wofür ist das.
Laut Beschreibung ist das ein Dämpfer für den Rückkanal (
https://www.anedis-shop.de/de/ProductDetail/aid_7377/)